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Der
Kölner Photo - Künstler Guchot lotet in seinen ausdrucksstarken Erotik
Portraits die ganze Welt des Lichtes und des Schattens aus. Man kann
dieses doch stark technische Detail aber auch als erotisches Sinnbild
begreifen, denn erotische Momente kann man genauso im Verborgenen, wie
in der Öffentlichkeit erleben. Wer seine Sexualität nicht nur im Kopf
durchspielt, sondern sie auch auslebt, zeigt seinem Partner mitunter
nicht nur der Angenehme und Vertraute, sondern auch die dunkle Seite
seiner Persönlichkeit. Und genau dieses findet sich in den Bildern von
Guchot wieder. Sie sind ein kompletter Kosmos des ambivalenten
menschlichen Daseins.
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Geboren
wurde ich 1966 in einem Stadtteil von Köln. Dieser Stadt (wenn auch
nicht dem Stadtteil) bin ich bis jetzt treu geblieben und es steht auch
nicht zu erwarten das sich das jemals ändern wird. Ich bin halt
"ne kölsche Jung". Meine Kindheit verbrachte ich eigentlich
ohne größeren Bezug zur Fotografie, abgesehen von den üblichen
Urlaubsfotos. Auch mein Berufsweg führte mich in eine völlig andere
Richtung: Kfz-Mechaniker, Kraftfahrer und dann die Beamtenlaufbahn, auf
der ich mich heute noch befinde (deswegen hab ich auch so viel Zeit zum
fotografieren. Wollte das Vorurteil nur noch mal bestätigen, bevor es
andere tun).
Zum fotografieren kam ich eigentlich auf einem eher ungewöhnlichen Weg,
sozusagen "von hinten durch die hohle Gasse". Begonnen hattte
alles mit meinem Bondage-Fetisch und dem Wunsch das Ergebnis
festzuhalten. Meine ersten "Kunstwerke" entstanden mit einer
Polaroidkamera, Gott habe sie selig (man bringt so was ja ungern zum
entwickeln weg), gefolgt von einer Digitalkamera Sony DSC-F1 mit einer
Auflösung von satten 640*480 Pixel (Huiiii!). Diese Kamera ist auch
heute noch mein häufiger Begleiter, da sie sich aufgrund ihrer
kompakten Ausmaße sehr gut für unterwegs und Schnappschüsse eignet.
Auch manche "Making off" Bilder sind damit schon entstanden.
Die Veröffentlichung einiger dieser Bilder im Internet brachte es mit
sich, daß die eine oder andere Anfrage von Frauen kam, die auch Bilder
dieses Genres haben wollten.
Niemand war zunächst darüber mehr erstaunt als ich. Nun begann die
harte Schule, ich wollte doch die "Models" nicht enttäuschen.
Nach einigen Fehlversuchen und verunglückten Shootings hatte ich dann
doch ein Level erreicht, mit dem ich halbwegs zufrieden war. Ein
Meilenstein meines fotografischen Werks war mein Zusammentreffen mit
meinem jetzigen "Hausmodel" Alex (WWW.STARKE-KOELN.DE) .
Alex stand zu diesem Zeitpunkt ebenso am Anfang ihrer Karriere. Wir
merkten sehr schnell, daß wir gut harmonierten und wir konnten während
einiger Shootings recht beeindruckende Bilder machen.
Ein weiterer Meilenstein dieser Zeit war der erste Termin in einem
Studio (bis dato zog ich lediglich mit 2 Halogen - Scheinwerfern und
blauem Hintergundstoff bewaffnet durch die Gegend).
Hierlernte ich einiges in Bezug auf Lichtführung und überhaupt das
Spiel mit Licht und Schatten. Das war auch der Ort, an dem ich mich für
die traditionelle Aktfotografie zu interessieren begann, was nicht heißt,
daß ich mich vom Fetischbereich komplett abgewendet habe. Langsam
reifte auch in mir die Erkenntnis, daß eine gute Ausrüstung zwar nicht
alles ist (auch mit einer Pocket Kamera kann man gute Bilder machen),
aber es erleichtert die Sache doch ungemein.
Ich trennte mich also von meiner bisherigen Billigausstattung und legte
mir mit der Zeit hochwertigere Materialien zu. Heute fotografiere fast
auschließlich digital, mit einer Olympus E-10 und im Mittelformat (6*6)
mit einer Salyut-C. Weiterhin gehört eine portable Blitzanlage
sowie diverse Accessoires und Hintergundstoffe zu meiner Ausstattung.
Die Fotografie ist für mich nachwievor ein Hobby und dies soll auch so
bleiben. Kommerzielle Hintergedanken gibt es dabei nicht. Um so mehr
freue ich mich darüber, daß es mir in der Vergangenheit möglich war,
einigen Models eine kleine Starthilfe in diesem Bereich zu geben. Auch
daß ich schon mit international bekannten Models wie Valeska Deseria
arbeiten durfte, erfüllt mich mit ein wenig Stolz und Zufriedenheit.
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www.guchot.de
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